Jahreswechsel 2011/2012
Ski-OL Erfolge in Obernberg/Tirol: Österreichischer Meister H65 Werner Burmann, Silber H20 Philipp Schiel, Bronze H35 Matthias Poell (Mitteldistanz)
In Hall bei Admont geht es am 28./29. Jänner mit der österreichischen Meisterschaft Langdistanz weiter.
Silvesterlauf Wien: Guni Palme 22. in W-40
Advent- und Sprintcup mit vielen (neuen) Vereinsmitgliedern am Start. Gesamtsieger Adventcup Ultimate Erik Simkovics; Sieger 1. Sprintcup D18 Veronika Cart, H45 Erich Göschl.
Henrik Sulz in Göteborg
Henrik berichtet über sein Erasmussemester mit Orientierungslauf-Schwerpunkt in Göteborg.
Bericht
ÖFOL-Trophy 2011 an Erich Simkovics
Unser Vereinspräsident erhielt bei der ÖFOL-Gala in Salzburg die höchste Auszeichnung im Orientierungslauf
Die ÖFOL-Trophy wurde 1984 erstmals vergeben.
Aus dem Antrag zur Verleihung der ÖFOL-Trophy 2011
Erich hat im Laufe von Jahrzehnten stets sehr viel zur Entwicklung des OL beigetragen.
- Mitglied der IOF-Ausbildungs- und Propagandakommission, die für die weltweite Entwicklung des OL zuständig war; dabei hat er u.a. auch mit P.O. Bengtsson die ersten Stadt-OLs in Venedig initiiert.
- Seine Kontakte zur IOF kamen immer wieder dem OL in Österreich zugute.
- Viele, viele OL-Veranstaltungen in Österreich gingen auf sein Konto. Z.B. einige der ersten OL-Karten in Tirol (Seefeld, Igls); Ski-OL-World-Meeting im Waldviertel 1978 (das war eine Art "Zwischen-WM" im WM-freien Jahr), zahlreiche internationale, gesamt österreichische und regionale Wettkämpfe seit mindestens 1971 bis 2010.
- IOF-Kongress in Österreich wurde von ihm organisiert (Innsbruck, ca. 1976)
- In den "Urzeiten" des OL war Erich der erste, der seinen Freunden OL-Ausrüstung aus Skandinavien mitbrachte. Diese Gefälligkeitsdienste waren später Anstoß für die Gründung seines OL-Shops, über dessen Existenz Österreichs OLer sehr froh waren.
- Seine jahrelange Tätigkeit als regelmäßiger Ansprechpartner des ÖFOL für Proteste bei Veranstaltungen soll auch gewürdigt werden.
Langlaufen in der Ramsau
Donnerstag 8. - Sonntag 11.12.2011, Ramsau am Dachstein
Wir planen einen Trainingskurs in der Ramsau/Dachstein. Ausrüstung kann man im örtlichen Sportgeschäft ausleihen.
Da die Schneelage noch knapp ist, werden wir eventuell auch verschiedene Lauf- und OL-Trainings machen, sowie einen Tag auf dem Gletscher trainieren.
Falls du Interesse hast, bitte um dringende Anmeldung (wegen Unterkunft).
Anmeldung bei Gunnel: gunnel@ol-shop.at
Fotos von 2010.
Artikel im ungarischen OL-Magazin Compass (Tajolo)
Tajolo berichtet über den Schulcup auf unserer Karte Augarten. Oskar Perje Csaba, Clubmitglied und Kartenzeichner der Karte, hat uns den Bericht zugesendet und ist hier abrufbar.
Bericht mit Karte und Fotos
Clubmeisterschaft im Augarten
Ergebnis, Zwischenzeiten, Fotos
Treffpunkt: Samstag, 19.11.2011 14 Uhr,
vor dem Atelier Augarten Contemporary, Scherzergasse 1A.
Erreichbar mit der Straßenbahnlinie 2 und 5 (Am Tabor) sowie der Autobuslinie 80A.
- Start: 14.30 - 15.00 Uhr
- Karte: Maßstab 1:5000, Stand 11/2011, Kartenzeichner Oskar Perje
- Bahnen/Kategorien nach Alter
- Streckenlängen 2 - 3 km
- Bahnlegerin Gunnel Nilsson
- Auswertung: Sportident. Leihchips vorhanden.
- Startgeld für Gäste: 3 Euro
XXXII Meeting Orientamento Venezia: Erik Elite-Dritter
11.-14.11.2011 Venedig, Italien
Erik Simkovics läuft in der Weltspitze. Foto © Newspower Canon
Neue Rekordbeteiligung mit fast 5000 Teilnehmern beim größten Stadt-Orientierungslauf der Welt.
In der höchsten Kategorie wurde Erik Simkovics unter den 160 Eliteläufern aus 21 Nationen 3.!
Unsere Gruppe SIMOLFAN belegte in der Teamwertung den dritten Platz, hinter Hana Orienteering (CZE) und World Wide Orienteering (SWE). Mit 240 Teilnehmern an der Reise gab es einen weiteren Rekord, womit die Liegewagenkapazität der ÖBB überschritten wurde.
OLC in Venedig: Agnes, Anna, Erich G., Erich S., Gunnel, Johannes J., Martin, Matthias P., Rainer, Robert, Werner.
Österreichische Nacht-OL Meisterschaft

Im Bild: Österreichischer Juniorenmeister im Nacht-OL, Philipp Schiel
Philipp Schiel fand bei Nacht im Kärntner Kerschdorf am besten zurecht und gewann mit einem Vorsprung von mehr als 8 Minuten auf den Juniorenweltmeister Robert Merl in H20Elite.
In der Damen Elite konnten wir uns über Agnes Harreithers Bronzemedaille
freuen!
Weitere Topergebnisse
Silber: Anna Simkovics D18Elite, Werner Burmann H65
Bronze:
Hedi Berger D40, Gunnel Nilsson D55
Vienna Night Run: OLC Wienerwald vorne dabei

Foto © leisuregroup.at/Jobst. Im Bild: Erik und Philipp beim Start
Platzierungen unserer Läufer: 9. Erik (16.19), Jugend: 5. Philipp (17.22), 30. Veronika (23.37), 60. Florian (21.36), Damen: 156. Agnes (23.15), 2644. Susi (31.31), Herren: 1452. Andreas (23.56)
Ergebnis
Vier ÖM-Sprint Medaillen in Freistadt
Österreichische Meisterschaft Sprint
Silber: Georg Wittberger (H40)
Bronze: Philipp Schiel (H20E), Hedi Berger (D40) und Werner Burmann (H65)
Austria Cup Sprint
1. Erik Simkovics (H21E)
3. Robin Wittberger (H10)
Austria Cup Ultralang
1. Hedi Berger (D40)
und Georg Wittberger (H40)
2. Philipp Schiel (H20E), Matthias Poell (H21K) und Agnes Harreither (D21L)
3. Werner Burmann (H65)
Ergebnis Sprint, Ergebnis Ultralang
Gedenken an unser Mitglied Luis Lantschner
Vor 25 Jahren ist unser OL-Mitglied Luis Lantschner tödlich verunglückt.
Ich freue mich, dass auch mehr als 25 Jahre nach seinem tragischen Tod
immer noch ein Luis Lantschner OL-Gedenklauf in seinem Heimatort stattfindet und auch
der Ausbildung des Orientierungsläufers Luis in Wien und seinem Wirken und der Bedeutung für den Orientierungslauf in Italien gedacht wird.
Erich
Erfolgreiche Damen bei der Wiener Nacht-OL Meisterschaft

Überlegener Sieg für Anna Simkovics in D-18, ebenfalls Gold für Hedi Berger (D35). Silber für Agnes Harreither (D19), Guni Palme (D35) und Karin Broinger (D45).
Bronze: Martin Danner (H35) und Werner Burmann (H60). Florian Schiel
läuft zwar zur Bestzeit in H18, erhält aber keine Medaille da er als einziger Wiener am Start war (16 Starter in H18).
Ergebnisse, Fotos

Fotos © Burmann
Staatsmeisterschaft Staffel

Fotos © Fesselhofer
1. HSV Pinkafeld (Martin Binder, Markus Lang, Gernot Kerschbaumer)
2. OLC Wienerwald (Philipp Schiel, Henrik Sulz, Erik Simkovics) + 2.08
3. ASKÖ Henndorf (Christian Wartbichler, Felix Breitschädel, Robert Merl) + 5.50
Wiener Meisterschaftswochenende
10.-11.9.2011 Wiener Neustadt und Kierling
Staffel
1x Gold: H35 (Wolfgang Waldhäusl, Herbert Schiel und Georg Wittberger)
3x Silber: Damen (Anna Simkovics und Agnes Harreither), Herren (Philipp, Florian Schiel und Erik Simkovics), H45 (Erich Göschl, Andreas Cart und Martin Danner)
1x Bronze: D 35 (Guni Palme und Hedi Berger)
Langdistanz
Wiener Meister Erik Simkovics (drittes Jahr in Folge), Silber für Anna Simkovics.
Ergebnisse, Routegadget, etc.
Sommercup
6.9.2011 Pötzleinsdorf
Mit 112 Teilnehmern hatten wir die größte Beteiligung aller Sommercupläufe. Die 7-fache MTBO-Weltmeisterin und Wiener Sportlerin des Jahres Michaela Gigon nutzte die Gelegenheit zum OL-Training am Michaelerberg. In der Cupwertung gewannen Philipp Schiel und Agnes Harreither in der Lang-Kategorie, Florian Schiel wurde Dritter.
Ergebnis, Split times, Fotos

Philipp Schiel berichtet über die Junioren-WM
Junior World Orienteering Championships 2011
2.-9.7.2011 Wejherowo, Polen
Am 30. Juni ist ein Großteil unseres Teams per Flugzeug zur JWOC angereist, unter anderen nicht an Bord unser Trainier Libor, der den Flug unglücklicherweise verpasst hatte. Trotz all der Mühe ihn vorher einzuchecken, haben 10 Minuten nicht ausgereicht um bis zum Flieger zu gelangen. Die Verspätung, aufgrund eines Verkehrsunfalls, bescherte ihm eine fast schlaflose Nacht, die er damit verbrachte den Rückstand auf uns wieder aufzuholen und das mit dem Auto.
Am nächsten Vormittag war ein Training angesetzt um uns optimal auf die JWOC einzustimmen. Die Karte, ähnlich den Lang-, Mittel- und Staffel-Karten, war geprägt durch zahlreiche Hügel und großflächig verzweigten Grabensystemen. Durch sowohl gute Belaufbarkeit als auch entsprechend guter Sicht waren die technischen Anforderungen nicht besonders hoch, allerdings war genau auf die Gräben und die teilweise doch recht feinen Höhenkurven zu achten.
Sprint
Am Samstag haben wir die recht kleinen Model Event Karten in den Nordteilen der Lang- und Sprint-Karten für lockere Trainings genutzt, keine großen Überraschungen, aber die Sprint-Karte versprach einen spannenden Wettkampf, der am nächsten Tag ausstand.
Der Start des Sprints war auf einem großteils eingezäunten Sportplatz, gefolgt von einem recht einfachen Waldteil. Von dort sind wir in die trickreiche polnische Stadt Lebork gelaufen die einiges abverlangte, so verlor auch Robert Merl auf einer Route kurz vor Schluss die mögliche Medaille und musste sich mit Blech begnügen. Für uns und auch ihn selbst jedoch ein Grund zum Feiern, mir sind ein paar Fehler unterlaufen die keine gute Platzierung zuliesen, für Anna war es leider auch kein besonderer Lauf, da sie nach langer Wartezeit in der Quarantäne-Zone nicht die ausreichende Konzentration aufbringen konnte.
D-20 - 134 Teilnehmerinnen aus 36 Nationen (Karte) H-20 - 164 Teilnehmer aus 36 Nationen (Karte) 1. Ida Bobach DEN 14:29,5 1. Lucas Basset FRA 15:07,7 2. Emma Klingenberg DEN 14:31,8 2. Andreu Blanes ESP 15:17,4 3. Tereza Novotná CZE 14:41,5 3. Florian Howald SUI 15:19,1 4. Robert Merl AUT 15:20,4 70. Anna Nilsson-Simkovics AUT 17:42,9 97. Philipp Schiel AUT 17:55,6
Langdistanz
Die Langdistanz, bei den Herren über 11 Kilometer und 400 Höhenmeter, verlangte vor allem physisch einiges von den Läufern. Es gab nur wenige Dickicht-Passagen, ansonsten waren die Höhenlinien ausschlaggebend für das Orientieren. Bei den Damen über 7,6 Kilometer und 280 Höhenmeter kam Julia Bauer mit einer tollen Leistung auf den 10. Platz. Für Anna war es wieder kein guter Lauf da sie ähnlich wie beim Sprint zu wenig Konzentration aufbringen konnte. Ich hab mich mit einem groben Fehler durchgekämpft, meine läuferische Leistung war nicht ganz optimal und ich bin schließlich auf Platz 58 gelandet. Die anderen Österreicher, Robert sicherte sich mit einem extrem starken Lauf und dem 2. Platz die erste Medaille, Manuel Gassner war nicht ganz zufrieden, knapp hinter mir auf Platz 60, Xander Berger mit einer recht guten Leistung auf Platz 91, Simon Arbter und Lukas Scharnagl haben die Langdistanz aufgrund körperlicher Probleme ausgelassen und konnten auch bei den anderen Bewerben ihr Können leider nicht wie gewünscht umsetzen.
D-20 (Karte) H-20 (Karte) 1. Ida Bobach DEN 55:23 1. Yngve Skogstad NOR 1:08:49 2. Emma Klingenberg DEN 56:51 2. Robert Merl AUT 1:10:23 3. Tove Alexandersson SWE 57:37 3. Lucas Basset FRA 1:10:36 71. Anna Nilsson-Simkovics AUT 1:14:53 58. Philipp Schiel AUT 1:23:27
Mitteldistanz - Philipp 2. in der Quali, Anna 31. im A-Finale
Die Karte, westlich an die Langdistanz-Karte anliegend, war dieser sehr ähnlich, eine große anzahl von Sümpfen gestaltete sie aber abwechslungsreicher. Die Qualifikationsläufe fanden im südlichen Teil der Karte statt, hier war das Gelände eine Spur flacher, sprich weniger Höhenmeter als im Finale. Durch eine technisch sehr gute Leistung und ein konstant hohes Tempo ist es mir gelungen 25 Sekunden hinter dem Spanier Andreu Blanes zweiter in meinem Heat zu werden. Anna gelang es auch ihr Können umzusetzen, sie erreichte mit der richtigen Fokussierung den guten 10. Platz und war sehr zufrieden mit der A-Final-Qualifikation. Im Finale hab ich mir wohl selbst die Erwartungen ein bisschen zu hoch gesetzt und es ist hier doch noch eine Spur härter. Folglich hab ich mich durch einen großen Fehler um eine gute Platzierung gebracht. Für Anna lief der Startteil nicht optimal und sie verlor zweimal je eine Minute durch Fehler. Auf der Zuseher-Schleife gelang es ihr aber diese Fehler auszublenden und sich wieder voll auf den Schlussteil zu konzentrieren, den sie auch ohne gröbere Schwierigkeiten bewältigte. Die anderen Österreicherinnen waren ebenso stark im Finale vertreten, Anja Arbter - auf dem tollen 12. Platz mit 3 Minuten 18 Sekunden Rückstand auf die allein heuer dreifache Junioren-Weltmeisterin Ida Bobach, Julia Bauer auf Platz 23 und Laura Ramstein 33. unter all den schnellen Juniorinnen. Für Lisa Pacher hat es mit einem 34. Platz in der Qualifikation leider noch nicht für den Einzug ins Finale gereicht und Lucija Telisman hatte die ganze Woche über mit einem verletzten Bein zu kämpfen und konnte ihr Potenzial in Polen leider nicht ausspielen. Und der Robert hat sich wieder mal selbst übertroffen, sich die zweite Medaille gesichert und den ersten Junioren-Weltmeistertitel für Österreich geholt, mit einer unglaublich starken Leistung und einem noch unglaublicheren Sieg aus drei Läufern.
Qualifikation D-20 Heat 2 (Karte) H-20 Heat 2 (Karte) 1. Johanna Olsson SWE 17:52 1. Andreu Blanes ESP 20:48 2. Helena Karlsson SWE 18:11 2. Philipp Schiel AUT 21:13 3. Ita Klingenberg DEN 18:51 3. Lucas Basset FRA 21:22 10. Anna Nilsson-Simkovics AUT 20:18 Finale D-20 (Karte) H-20 (Karte) 1. Ida Bobach DEN 23:10 1. Robert Merl AUT 25:43 2. Tove Alexandersson SWE 23:44 1. Dmitry Nakonechnyy RUS 25:43 3. Emma Klingenberg DEN 24:16 1. Topias Tiainen FIN 25:43 31. Anna Nilsson-Simkovics AUT 28:43 57. Philipp Schiel AUT 33:50
Staffel - 8. Platz für die Damen-Staffel
Anna durfte das Staffelrennen für Österreich eröffnen, im ersten, recht einfachen teil der Strecke war es für sie kein Problem das hohe Tempo der Konkurrenz aufzunehmen und bis nach der Zuseher-Schleife beizubehalten. Im schwierigeren zweiten Teil unterlief ihr ein Fehler der sie auf Platz 15 zurückversetzte. Trotzdem ein guter Lauf, der ihr mit den ebenso starken Leistungen von Julia, die die Bestzeit auf ihrer Strecke lief, und von Anja, mit der 8.-besten Zeit auf der Schlusstrecke, den 8. Platz bei der Staffel brachte.
Die Staffel für österreichs Herren lief recht gut. Mani übergab von der ersten Strecke mit nur knapp 2 Minuten Rückstand auf Platz 22 an Robert. Er übernahm die Spitze auf der zweiten Strecke und übergab kurz vor dem Polen Rafał Podziński an mich. Doch mir sind hier leider schon die Kräfte ausgegangen. Wohl wissend, dass es auch bei einem guten Lauf schwierig sein würde die Spitze zu verteidigen machte ich mich konzentriert und mit meinem Tempo auf den Weg zum ersten Posten. Technisch ohne Probleme, aber schon bald darauf wurde mir klar, dass der polnische Schlussläufer Michał Olejnik zu schnell für mich war und, dass ich vielleicht noch eine Chance hatte mit einer anderen Routenwahl zum 3. Posten an ihm dranzubleiben. Doch an diesem Tag konnte ich läuferisch kein hohes Tempo erzielen, angeschlagen durch die doch lange JWOC, und es zogen bald andere Läufer und Nationen an mir vorbei. Die polnische Staffel konnte schließlich den letzten Bewerb ihrer Heim-WM für sich entscheiden.
D-20 (Karte) 1. Schweden (Helena Karlsson, Linnea Martinsson, Tove Alexandersson) 1:42:32 2. Tschechien (Adleka Indrakowa, Denisa Kosova, Tereza Novotna) 1:48:51 3. Dänemark (Ita Klingenberg, Emma Klingenberg, Ida Bobach) 1:48:57 8. Österreich (Anna Nilsson-Simkovics, Julia Bauer, Anja Arbter) 1:52:10 H-20 1. Polen (Piotr Parfianowicz, Rafał Podziński, Michał Olejnik) 1:53:33 2. Schweden (Jonas Nordström, Richard Olsson, Albin Ridefeldt) 1:53:56 3. Tschechien (Michal Hubacek, Marek Schuster, Pavel Kubat) 1:54:47 14. Österreich (Manuel Gassner, Robert Merl, Philipp Schiel) 2:03:02

- Ergebnisse: http://www.jwoc2011.pl/
- Bericht von Anna

Marcel Schiess, IOF Senior Vice President
Der Präsident des Schweizer OL-Verbandes gratuliert unserer erfolgreichen Mannschaft (Anna Simkovics, Anja Arbter, Lisa Pacher)
Jugend-Europameisterschaft
Gleichzeitig mit der Wiener Meisterschaft im Orientierungslauf fand in der Nähe von Wien (150 km) die Jugend-Europameisterschaft 2011 in Jindřichův Hradec statt. Die derzeit besten Wiener Läufer/innen nahmen an dieser hervorragend besetzten Veranstaltung teil – 30 Nationen!
Die Wettkämpfe wurden mit einem Sprint im Zentrum von Třeboň am Freitag eingeleitet. Dabei erreichte Anna den 11. Platz in der höchsten Jugendkategorie (D18).
Am Samstag gab es wieder für Anna einen hervorragenden 10. Platz in der Langdistanz. Anja Arbter konnte dabei die Bronzemedaille erringen. Durch die sehr guten Einzelleistungen von Anna, Anja und Lisa konnte man gespannt auf den Höhepunkt der Meisterschaft am Sonntag warten.
Die Staffelmeisterschaft fand direkt an der österreichischen Grenze im steinigen „Waldviertler“ Gelände statt. Viele Steinfelder machten die Orientierung schwierig.
Anna ging als Startläuferin auf die Strecke, wie sie das bei der Jukola/Venla in Finland die Woche vorher bereits geübt hat. Beim Zuschauerposten lag Anna bereits in Führung. Bis ins Ziel konnte sie den Vorsprung auf die Tschechin Johanka Šimková über eine Minute ausbauen. Lisa Pacher lief einen konstanten und guten Lauf und übergab als Dritte an Anja Arbter. Anja versuchte an die Führenden heranzukommen und lag beim Zuschauerposten auf Silberposition. Durch eine längere Gabelung kam die Norwegerin knapp vor Anja zum letzten Posten. Im Zielsprint musste sich Anja nur um drei Sekunden der Norwegerin geschlagen geben. Die Bronzemedaille unserer Österreichischen D17-18 Mannschaft erweckte Aufmerksamkeit und Bewunderung. Es siegten die Tschechinnen.
Jugend-EM Staffel, 26.6.2011
1. Czech Republic 123.08
Johanka Šimková
Nikola Kochová
Vendula Horčičková
2. Norway 125.05 (+ 1.57)
Marie Nordbye Nybo
Anna Ulvensoen
Runa Fremstad
3. Austria 125.08 (+ 2.00)
Anna Nilsson-Simkovics
Lisa Pacher
Anja Arbter
4. Sweden 131.57 (+ 8.49)
Olivia Kollberg
Johanna Erlandsson
Frida Sandberg
5. Lithuania 135.26 (+12.18)
Akvilé Preikšaité
Milda Radzivonaité
Vesta Ambrazaité
6. Russia 136.08 (+13.00)
Ekaterina Anufrieva
Anastasiia Neverova
Ekaterina Savkina





